Fortbildungsangebote

Aktuell:

Fortbildungen können derzeit ggf. als Webinar über Zoom stattfinden. Anfragen bitte per Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Prävention von sexualisierter Gewalt an Mädchen* und Jungen*
„Erwachsene haben die Verantwortung für den Schutz der Kinder" - dieser Leitgedanke begleitet die Präventionsarbeit gegen sexualisierte Gewalt an Mädchen* und Jungen*. In den Fortbildungen wird Grundlagenwissen zur Thematik vermittelt und die Teilnehmenden werden für eine präventive Haltung sensibilisiert.  Anhand von Praxisbeispielen wird ein Präventionsverständnis erarbeitet, das in seiner Umsetzung im pädagogischen Alltag dazu führt, den Strategien von Tätern und Täter*innen die Anknüpfungspunkte zu entziehen und das Selbstvertrauen der Kinder zu stärken. Vielfältige Anregungen und Materialien für die pädagogische Praxis werden vorgestellt.

Sexuelle Übergriffe unter Kindern
Pädagog*innen fühlen sich häufig verunsichert im Umgang mit sexuellen/ sexualisierten Übergriffen unter Kindern. „Was ist eigentlich normal? Und was ist zu tun, wenn sexuelle Übergriffe unter Kindern stattgefunden haben?"
Ausgehend von einer Abgrenzung von sexuellen Aktivitäten unter Kindern wird eine Definition von sexuellen Übergriffen vorgestellt, die die Grundlage für einen fachlich-pädagogischen Umgang im Sinne eines Kinderschutzanliegens bietet. Anhand von exemplarischen Fällen wird der konkrete Umgang mit dem betroffenen und dem übergriffigen Kind praxisnah vorgestellt. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den konkreten Maßnahmen, die diese Situationen erfordern. Chancen und Schwierigkeiten in der Kommunikation mit allen Beteiligten (betroffene und übergriffige Kinder, Team, Leitung, Eltern) werden erörtert.

Sexualpädagogisches Konzept
Anknüpfend an die o.g. Inhalte vermittelt die Fortbildung zur Erarbeitung eines sexualpädagogisches Konzeptes den Fachkräften Handlungssicherheit für den pädagogischen Umgang zu den Themen kindliche Sexualität, den Schutz vor sexuellen Übergriffen und der Prävention von sexualisierter Gewalt durch Erwachsene und Jugendlichen. 

Mitarbeiter*innen für die Erstellung eines sexualpädagogischen Konzeptes zu sensibilisieren, welches  die professionelle Haltung der Einrichtung und der Mitarbeitenden  widerspiegelt,  ist Ziel der Fortbildung.

Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt
Ein wichtiger Baustein zur Prävention von sexualisierter Gewalt an Mädchen* und Jungen* in Einrichtungen und Organisationen, die mit Kindern und Jugendliche arbeiten, ist das Schutzkonzept. Bei allen Prozessen, die zur Erstellung dieses Konzeptes notwendig sind, unterstützen und begleiten wir die jeweiligen Teams und Kollegien.

Die konkrete Schwerpunktsetzung der jeweiligen Fortbildung erfolgt nach Absprache.

Anfragen wegen Terminen, Kosten und Rahmenbedingungen bitte möglichst langfristig telefonisch oder per Email an: Frau Maria van Os, 030-614 18 29, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Neben diesen Angeboten für (sozial-)pädagogische Teams haben interessierte pädagogische Fachkräfte/Studierende die Möglichkeit sich zu Fortbildungsterminen in den Räumlichkeiten von Strohhalm e.V. anzumelden:

28.05 2020 von 9 Uhr bis 16 Uhr

25.09.2020 von 9 Uhr bis 16 Uhr

27.11.2020 von 9 Uhr bis 16 Uhr

Der Preis beträgt jeweils 100 Euro pro Tag, ermäßigt 50 Euro.

 

28.05.2020 von 9 bis 16 Uhr (oder nach Absprache)

Thema: Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen - Was kann die Pädagogik zur Prävention beitragen?

Um Kinder vor sexuellem Missbrauch schützen zu können, um das Risiko für Mädchen und Jungen zu senken , Opfer zu werden, sollten Pädagogen und Pädagoginnen über ein fachlich fundiertes Wissen über sexuellen Missbrauch verfügen.

Deshalb wird im 1. Teil der Fortbildung zunächst ein praxisrelevantes Grundlagenwissen vermittelt: Definitionsmerkmale und ihre Bedeutung, Zahlen von Opfern und Tätern, besonders gefährdete Opfergruppen ,Dynamik des Missbrauchsgeschehens, sexueller Missbrauch in Institutionen, Folgen für die Opfer, Umgang mit Verdacht auf sexuellen Missbrauch – sind die wesentlichen Aspekte, die ein fachliches Verständnis umfasst.

Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die verschiedenen Täterstrategien gelegt, denn das Wissen über Täterstrategien und tatbegünstigende Umstände ist der Schlüssel zur Prävention.

Im 2. Teil wird aus dem bereits erarbeiteten Grundlagenwissen der Bogen zur pädagogischen Prävention geschlagen. „Erwachsene haben die Verantwortung für den Schutz der Kinder“ – dieser Leitgedanke durchzieht die Präventionsarbeit. Anhand von Praxisbeispielen wird ein Präventionsverständnis erarbeitet, das in seiner Umsetzung im pädagogischen Alltag dazu führt, den Täterstrategien ihre Anknüpfungspunkte zu entziehen und das Selbstvertrauen der Kinder zu stärken.

Vielfältige Anregungen und Materialien für die pädagogische Praxis werden in der Fortbildung vorgestellt; ggf. Rollenspiele zur Gesprächsführung mit Kindern und Eltern durchgeführt

 

Referentin:                      Mitarbeiterin von Strohhalm e.V

 

25.09.2020 von 9 bis 16 Uhr (oder nach Absprache)

Sexuelle Übergriffe unter Kindern – Eine Herausforderung an die Professionalität im pädagogischen Alltag von  Kindereinrichtungen

Sexuelle Übergriffe unter Kindern werden in Kindereinrichtungen zunehmend als Problem wahrgenommen. Dabei erleben pädagogische Fachkräfte häufig ein Gefühl von Überforderung und Verunsicherung. Da die pädagogischen  Ausbildungsgänge dieses Thema weitgehend aussparen, fehlen fachlich fundierte Antworten und Reaktionsweisen auf Fragen wie:

Ist das eigentlich normal?

Wie weit geht kindliche Sexualität? ( Altersspezifisch!)

 Sollte man die Kinder auf die Situation ansprechen?

Was tun, wenn die Eltern Druck machen?

Wie kann man Wiederholungen wirksam verhindern?

Mit der angebotenen Fortbildung soll diese Lücke geschlossen werden.

Die sexuelle Entwicklung von Kindern bildet den Ausgangspunkt für eine klare Abgrenzung von sexuellen Aktivitäten und sexuellen Übergriffen unter Kindern. Auf der Grundlage einer Definition von sexuellen Übergriffen werden die Eckpunkte eines fachlich-pädagogischen Umgangs im Sinne eines Kinderschutzanliegens erarbeitet. Dabei wird der konkrete Umgang mit dem betroffenen und dem übergriffigen Kind anhand von exemplarischen Fällen praxisnah vorgestellt.

Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den konkreten Maßnahmen, die diese Situationen erfordern. Chancen und Schwierigkeiten in der Kommunikation mit allen Beteiligten (betroffene und übergriffige Kinder, Team, Leitung, Eltern) werden erörtert.

Die spezifischen Anforderungen der Altersgruppe von Krippe, Kita und Hort werden berücksichtigt.

Referentin :          Mitarbeiterin von Strohhalm

 

27.11.2020 von 9 bis 16 Uhr

Ein institutionelles Schutzkonzept als Möglichkeit der Prävention von sexualisierter Gewalt

„Sexueller Missbrauch ist kein Versehen, sondern eine geplante Tat. Damit es nicht dem Zufall überlassen bleibt, ob Mädchen und Jungen geschützt werden, braucht auch Prävention in Einrichtungen und Institutionen einen Plan: ein Schutzkonzept“².  Nachdem Grundlagenwissen zu sexualisierter Gewalt und Strategien von Tätern und Täterinnen* vermittelt wurden, werden wir uns in dieser Fortbildung mit der Frage beschäftigen, wie eine Institution beginnen kann, um ein Schutzkonzept zu erarbeiten.

Folgende Themen sind geplant:

  • Inhalte eines Schutzkonzeptes
  • Grundlagenwissen über sexualisierte Gewalt an Kindern (Definition, Ausmaß, Folgen)
  • Strategien von Tätern und Täterinnen*
  • Risikoanalyse
  • Beispiel eines Verhaltenskodex

Datum:                      

Zeitrahmen:                9:00 bis 16:00 Uhr

Referentin :                Ute Paul und Zanada Russell, Strohhalm e.V.

Gruppengröße:           max. 20 Teilnehmende

² aus: https://beauftragter-missbrauch.de/praevention/schutzkonzepte, 20.02.2020

 

Anmeldungen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Der Preis beträgt jeweils 100 Euro pro Tag, ermäßigt 50 Euro.

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10969 Berlin
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